Kreisweite Veranstaltungsreihe erinnert an das Kriegsende in der Region

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Exkursionen zur Geschichte des I. Altenkirchener Volkssturmbataillons




Geschichte ist kein Fall fürs Museum, sie ist ein Schlüssel zur Zukunft. Erinnern bedeutet zugleich die Aneignung der eigenen Vergangenheit als ein Mittel gegen das Verdrängen und Vergessen – denn wer sich erinnert, hat die Chance, aus der Geschichte zu lernen. Grund genug für die Kreisvolkshochschule sich dem Thema mit Exkursionen zu Schauplätzen des Krieges hier im Kreisgebiet zu widmen.

Mit den beiden Exkursionen am Samstag, den 17. September und Sonntag, den 18. September endet die diesjährige Veranstaltungsreihe „Erinnern und Lernen“.

Die Exkursionen beschäftigen sich mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung mit der Geschichte des I. Altenkirchener Volkssturmbataillons.

Kampf und Rückzug des Altenkirchener Volkssturms

Nachdem der Volkssturm nach nur ungenügender Ausbildung in der Nähe von Neustadt an der Wied angelangt waren, standen sie bereits kurz danach in ersten Kampfhandlungen mit amerikanischen Kräften. Mit Abzug der Wehrmacht hatte der Volkssturm die freiwerdenden Stellungen entlang der Wied zu verteidigen. Angesichts der amerikanischen Übermacht mussten sich die vorrangig alten Männer dann jedoch über Burglahr bis nach Seifen zurückziehen, wo ein Teil des Bataillons kapitulierte.

Samstag, 17. September, 14 bis circa 17.30 Uhr

Treffpunkt: In der Hohl (Am Friedhof) in Seifen

Untergang des Altenkirchener Volkssturmbataillons

Auf Befehl von General Carl Püchler wurde bei Stürzelbach ein zweites Bataillon Volkssturm aus dem Boden gestampft. Nachdem Flammersfeld unmittelbar bedroht war, wurde die schwache Einheit der Wehrmacht unterstellt und sollte zunächst in der Nähe von Kescheid die Straße sperren. Ein geplanter Angriff am 24. März 1945 wurde abgesagt, worauf die Einheit am 25. März zwischen Rott und Flammersfeld eingesetzt und in den Strudel der Kämpfe gezogen wurde, als die Amerikaner aus Richtung Asbach vorstießen und nach Flammersfeld vorfühlten. Es entwickelte sich ein mehrstündiges Gefecht, in dessen Verlauf Rott in amerikanische Hand fiel und anschließend Flammersfeld erobert werden konnte.

Sonntag, 18. September, 14 bis circa 17.30 Uhr

Treffpunkt: Wanderparkplatz in Rott (Walter-Bartels-Weg, Richtung Grillhütte)

Es wird eine Teilnehmergebühr in Höhe von jeweils 5 Euro erhoben. Die Teilnahme ist nach der Anmeldung bei Kreisvolkshochschule Altenkirchen (02681-812212 oder kvhs@kreis-ak.de) möglich – hier sind auch weitere Informationen erhältlich


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