Prämiengutscheine im Rahmen der Bildungsprämie

Die Bildungsprämie ist ein Förderinstrument des Bundes, die das lebenslange Lernen und die Bereitschaft des Einzelnen für Weiterbildung unterstützen soll. Damit wird die private Investition in die eigene erfolgreiche Berufsbiographie gefördert.


Wer kann gefördert werden?

Folgende Fördervoraussetzungen gelten für den Erhalt der Bildungsprämie:

  • es liegt eine Erwerbstätigkeit vor (Mindestanforderung: durchschnittlich 15 Stunden pro Woche; Berufsrückkehrer/innen oder unentgeltlich mitarbeitende Familienangehörige können nicht gefördert werden)
  • das jährlich zu versteuernde Einkommen beträgt maximal 20.000 €, bei gemeinsam Veranlagten dürfen 40.000 € nicht überschritten werde
  • die Weiterbildung darf nicht mehr als 1.000 € kosten, maßgebend ist hierbei der Rechnungsbetrag
  • der/die Antragssteller/in ist mindestens 25 Jahre alt
  • der/die Antragssteller/in hat die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine gültige Arbeitserlaubnis für Deutschland und weist diese in der Beratung auch nach


Keine Förderung erhalten

 

  • Frauen und Männer, die ALG I oder ALG II erhalten,
  • Frauen und Männer, die Meister-BAföG nach dem AFBG erhalten,
  • Frauen und Männer ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland,
  • Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, Studierende oder Rentner/innen und Pensionäre,
  • Personen, die weniger als 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind.

 
Das Einkommen ist über einen aktuellen Einkommenssteuerbescheid (aus dem Vor- oder Vorvorjahr) nachzuweisen. Alternativ reicht auch die Vorlage der Einkommensbescheinigung des Arbeitgebers.
Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist grundsätzlich eine persönliche Beratung bei einer zugelassenen Bildungsprämienberatungsstelle.
 

Wie wird gefördert?

Der Prämiengutschein hat einen Maximalwert von 500 €. Um diesen Betrag geltend machen zu können, muss der Einzelne für eine Weiterbildung selbst ebenfalls 500 € einbringen, d.h. der maximale Förderanteil liegt bei 50 Prozent der Weiterbildungskosten. Alternativ, bzw. ergänzend zum Prämiengutschein gibt es noch das „Weiterbildungssparen“. Hier kann vertragsunschädlich aus Verträgen der Vermögensbildung eine vorzeitig eine Geldsumme aus dem angesparten Guthaben entnommen werden, um den Anteil einer individuellen beruflichen Weiterbildung finanzieren zu können. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein entsprechendes Ansparguthaben.
 

Wie erhält man den Prämiengutschein

Voraussetzung für den Erhalt ist die persönliche Beratung bei einer zugelassenen Beratungsstelle. Seit dem 1. Juli 2014 ist die Kreisvolkshochschule Altenkirchen wieder als Prämienberatungsstelle berechtigt, Prämienberatungen anzubieten und kann auch wieder Prämiengutscheine ausstellen.
Wir bieten nach vorheriger telefonischer Absprache Beratungen in Altenkirchen und 
Betzdorf an.


Wie lange läuft das Förderprogramm?

Die dritte Förderperiode startete am 1. Juli 2014 und dauert bis zum 31. Dezember 2017.
Informationen zur Bildungsprämie: www.bildungspraemie.info
 


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