75 Jahre Kriegsende Erinnern und Lernen - Film und Vortrag

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Sonntag, 29. März 2020 15:00–17:00 Uhr

Kursnummer 142
Dozent Ralf Anton Schäfer
Datum Sonntag, 29.03.2020 15:00–17:00 Uhr
Gebühr 5,00 EUR
Ort

Kreisvolkshochschule
Rathausstraße 12
57610 Altenkirchen
Multifunktionsraum R 4 4

Kursort

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Film und Vortrag
Das Kriegsende liegt 75 Jahre zurück; bedeutend länger als manches Menschenleben. Schaut man auf die Ereignisse der Kriegstage im März und April 1945, sieht man, dass der Tod allgegenwärtig war. Selbst heute ist Frieden nur ein Wort, für das es keine Garantien gibt. Darum liegt es an uns, dass wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, ein erneutes gegenseitiges Töten zu verhindern.
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges sind die Menschen vieler Orte zu den Fahnen gelaufen, manche haben gehofft und gedacht, alles würde ein schnelles Ende haben. Trotzdem kam es anders. Nach den Blitzkriegen gegen Polen und Frankreich setzte ein zermürbender und alles auslöschender Krieg ein, der seine Spuren in nahezu jeder Familie hinterlassen hat. Als das sechste Kriegsjahr begonnen hatte, in dem mittlerweile halbe Kinder neben altgedienten Soldaten und ihren Vätern in den Krieg gezogen waren, stand der Exitus des Dritten Reiches bereits unmittelbar vor den Grenzen des Landes. Hitler hatte eine Todesmaschine in Gang gesetzt, die ihre Saat im März und April 1945 im Kreis Altenkirchen ausbrachte und zur letzten tödlichen Ernte angesetzt hatte.
Am 25. März 1945 gelangten erstmalig direkte Kampfhandlungen auf das Gebiet des Kreises Altenkirchen, die bis zum 9. April andauern sollten. An diesem 9. April fanden bei Bahnhof Wildenburg und südöstlich Wildberger Hütte letzte Gefechte statt, die gleich mehrere Gefallene forderten. Innerhalb der kurzen Zeitspanne vom 25.3 bis einschließlich den 9.4. sind zahlreiche Soldaten beider Seiten gefallen. Zudem machten Bomben und Granaten keinen Unterschied zwischen Freund oder Feind, Soldat oder Zivilist, Frau oder Kind. Hiervon zeugen heute die zahlreichen Kriegsgräberstätten, die sich in der Region finden. Auf ihnen haben 1409 Tote der Kriegswirren ihre letzte Ruhestätte gefunden. In den amerikanischen Verbänden verloren wenigstens 500 bis 600 Soldaten ihr Leben. Die meisten dieser Toten fanden in Margraten in den Niederlanden ihre letzte Ruhestätte.
Während dieses Vortrages führen wir einen ca. 45 Minuten langen Film vor, stellen diverse Relikte aus den letzten Kriegstagen vor und geben Ihnen selbst die Möglichkeit, Fragen zu den Ereignissen der letzten Kriegswochen zu stellen.


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