Was hat Papa/Opa im Krieg gemacht? Erinnern und Lernen - Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde

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Samstag, 06. Juni 2020 14:30–17:30 Uhr

Kursnummer 143
Dozent Ralf Anton Schäfer
Datum Samstag, 06.06.2020 14:30–17:30 Uhr
Gebühr 5,00 EUR
Ort

Kreisvolkshochschule
Rathausstraße 12
57610 Altenkirchen
Multifunktionsraum R 4 4

Kursort

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Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde
Was hat Papa/Opa im Krieg gemacht?
Sie erhalten exklusiv durch die Begleitung des Revierleiters der Bundesforsten die Möglichkeit, mehr als 70 Jahre nach Kriegsende ist vielen Nachfahren der Kriegsgeneration nicht bekannt, welche Rolle der eigene Vater oder Großvater zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gespielt hat. Während immer wieder nur gemutmaßt oder evtl. im Raum stehenden Gerüchten nachgehangen wurde, blieb die Möglichkeit den eigenen Vater selbst zu befragen, meist ungenutzt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Einer der Gründe für das anhaltende Schweigen der Väter dürfte in den durchgemachten, bitteren Kriegserfahrungen liegen, denn nicht selten überschatteten, neben der eigenen Fronterfahrung, die schmerzhaften Erinnerungen an Freunde oder Kameraden, mit denen man gemeinsam in den Krieg gezogen war und deren Wege sich plötzlich – ein für alle Mal – trennen mussten, auch das weitere Leben der Erlebnisgeneration. Darüber hinaus versuchte man die Schrecken des Krieges zu verdrängen und konzentrierte sich in der Nachkriegszeit erst einmal auf das eigene Überleben. Vielfach wurde Erlebtes vergessen oder auch verdrängt und während 1968 die erste Generation anfing Fragen zu stellen, schwiegen die Kriegsteilnehmer weiterhin aus Angst vor der Anklage der Kinder.
Mittlerweile leben nur noch sehr wenige Zeitzeugen und viele der Kinder und Enkelkinder wissen kaum etwas über den Krieg ihrer Väter. Mit ein wenig Aufwand kann man heute Fragen beantworten: Wo war Vater während des Krieges? Und welche Rolle spielte er dabei? Dies sind Fragen, die die heutige Generation interessieren.
Innerhalb dieses Vortrages möchte ich an verschiedenen Beispielen darstellen, welche Möglichkeiten man heute hat, die Spuren der eigenen Vorfahren an den Fronten des Zweiten Weltkriegs zu erforschen. Hierbei stelle ich die Möglichkeit der Archivrecherche vor und zeige auf, wie es dann mit den abgefragten Daten weitergehen kann. Zu diesem Termin dürfen Interessierte auch gernevorhandene Dokumente mitbringen.
Kursraum Kreisvolkshochschule Altenkirchen, Rathausstraße 12 in Altenkirchen


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57610 Altenkirchen

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