Die Gefallenen vom "Hähner Berch" Erinnern und Lernen - Exkursion

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Samstag, 04. April 2020 14:30–16:00 Uhr

Kursnummer 145
Dozent Ralf Anton Schäfer
Datum Samstag, 04.04.2020 14:30–16:00 Uhr
Gebühr 5,00 EUR

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Exkursion
Die Gefallenen vom „Hähner Berch“
Am Morgen des 25. März setzen sich die amerikanischen Angriffsspitzen in Bewegung. Hier und dort wurden sie aufgehalten durch bislang unentdeckte Minenfelder. Als der Angriff endlich ins Rollen kam, war die schwache Verteidigungslinie der 15. deutschen Armee alarmiert, an verschiedenen Orten waren sie sogar zu kleineren Gegenangriffen angetreten. Während dessen setzte die mittlere Stoßgruppe der Amerikaner über Asbach auf den Mehrbach-Abschnitt an, der zur Front werden sollte.
Nachdem Asbach unter dem starken amerikanischen Druck nicht weiter zu verteidigen war, setzten sich die Reste der 9. Panzerdivision und der 3. Panzergrenadier Division in östliche Richtung ab. Noch während sich erste Sherman-Panzer Schöneberg näherte, wurden bei Diefenau zwei deutsche Panzer betankt, damit diese nicht dem Amerikaner in die Hände fielen. Etwa zur gleichen Zeit war ein kleines Stück weiter nördlich der Aufbau einer Sicherungslinie angelaufen: zwischen Sessenhausen, Krumscheid und Kapaunsmühle sollte, angelehnt an mehrere Stützpunkte, der amerikanische Vormarsch verzögert werden. Ein Kriegsgericht, das an der Kapelle zu Niedermühlen tagte, hatte indirekten Anteil am Verlauf der späteren Gefechte, denn zu groß war die Angst in letzter Stunde durch die Eigenen hingerichtet zu werden.
Als sich die amerikanischen Kräfte über Wester und Krumbachsmühle näherten, entwickelte sich ein Gefecht, das sich im weiteren Verlauf bis in den Wald zwischen Kescheid, Mehren und Hahn verlagerte. Bereits während links und rechts vorgehende, eigenen Einheiten den Bereich mittlerweile weit hinter sich gelassen hatte, peitschten bis in den späten Abend immer wieder Schüsse auf und zeigten an, das sich in den Wäldern noch zahlreiche versprengte deutsche Soldaten befanden. Erst nachdem sich die Kampfhandlungen während der späten Abendstunden zum 26. März nach und nach auflösten, kehrte wieder Frieden in den Wäldern ein. Zahlreiche Gefallene lagen verstreut in dem Waldgebiet, darunter auch Angehörige des Altenkirchener Volksturmes. 1947, der Krieg war bereits seit 2 Jahren zu Ende, wurde eine Suche nach einem vermissten deutschen Soldaten aufgenommen, zu dem auch das eingesetzte Sprengkommando zu Rate gezogen wurde.
Samstag, 4. April 2020 Treffpunkt: Kapelle zu Niedermühlen
14.30 Uhr, Zur Wallfahrtskapelle 4, 53567 Asbach


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